Vorgeblättert

Elke Schmitter: Veras Tochter

Ausgewählte Leseproben.
13.03.2006. Ist Vera in Wirklichkeit Frau Sartoris? Jedenfalls ist Katharina davon überzeugt, die Tochter einer Romanheldin zu sein und in diesem Roman endlich die Geschichte ihres Lebens zu erfahren. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem neuen Roman von Elke Schmitter: "Veras Tochter".
Elke Schmitter: Veras Tochter
Roman

Berlin Verlag, Berlin 2006
128 Seiten, gebunden, Euro 16,00

Erscheint am 17. März 2006

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Klappentext:

Mit dieser kraftvollen hintergründigen Geschichte einer modernen jungen Frau knüpft Elke Schmitter an ihren Debütroman Frau Sartoris an. Was, wenn die erste große Liebe schon die letzte war? Was, wenn der dunkle charismatische Geliebte plötzlich von der Bildfläche verschwindet und eine große Leere zurücklässt, eine Leere, die nun mit immer intensiveren, immer eindringlicheren
Erinnerungsbildern gefüllt wird und das übrige Leben wie einen Nachklapp erscheinen lässt? Aus dem provinziellen Alltag einer westdeutschen Kleinstadt, einer gewöhnlichen Kindheit, einer noch gewöhnlicheren Jugend verschlägt es Elke Schmitters neueste Protagonistin in die WG-Provinz des alten Westberlin, von dort zieht sie - es hält sie ja schließlich nichts - nach Köln, arbeitet bei einer Musikagentur, versucht sich als literarische Übersetzerin, sieht ohne größere Widerstände die nächste Beziehung schwinden ... Was, wenn das größte Rätsel eines bislang nur wenig gelebten Lebens plötzlich in einem Roman gelöst zu werden scheint? Was, wenn man ein Buch aufschlägt und dort sich selbst entdeckt, die eigene Mutter - und vor allem den verschwundenen Geliebten, der anscheinend unter die Räder geraten ist, ganz wörtlich genommen. Was, wenn Leben und Literatur zusammenfallen, die Literatur dem Leben die Fakten liefert?

Zur Autorin: Elke Schmitter wurde 1961 in Krefeld geboren. Sie studierte in München Philosophie und war von 1992 bis 1994 Chefredakteurin der taz. Seitdem schrieb sie als freie Autorin, unter anderem für Die Zeit, die Süddeutsche Zeitung und den Spiegel. 1981 veröffentlichte sie den Lyrikband "Windschatten im Konjunktiv", 1998 einen Essayband über Heinrich Heine, "Und grüß' mich nicht unter den Linden" und den Roman "Frau Sartoris" (2000), der bislang in 17 Sprachen übersetzt wurde. Es folgten der Roman "Leichte Verfehlungen", und der Lyrikband "Kein Spaniel".
(Foto: Renate von Mangoldt)

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