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Daniel Odija: Das Sägewerk

Ausgewählte Leseproben.
24.07.2006. Zumindest in der polnischen Literatur ist in Polens Provinz die Hölle los. Unsentimental erzählt Daniel Odija von einem Dorf, das bis zur Wende von einer Kolchose beherrscht wurde und nun langsam vor die Hunde geht. Lesen Sie einen Auszug aus dem Roman "Das Sägewerk".
Daniel Odija: Das Sägewerk
Roman
Aus dem Polnischen von Martin Pollack

Paul Zsolnay Verlag, Wien 2006
176 Seiten, gebunden, Euro 15,90

Erscheint am 5. August 2006

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Zum Buch:
Daniel Odijas Romane und Dramen spielen in der Provinz. Er berichtet von Menschen am Rand der Gesellschaft und bietet einen beklemmenden Eindruck in das Polen von heute und die Entdeckung einer magischen, für unsere Augen archaischen Welt. Unsentimental erzählt Odija von einem Dorf, das bis zur Wende von einer Kolchose beherrscht wurde und nun langsam vor die Hunde geht. Einzig der Schmalspuroligarch und Sägewerksbesitzer Jozef Mysliwski versteht es, die sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen. Als er scheitert, ist auch der Traum vom raschen Aufstieg auf Kosten anderer ausgeträumt.

Zum Autor: Daniel Odija wurde 1974 in Slupsk geboren, wo er heute als Schriftsteller und Fernsehjournalist lebt. Er studierte Polonistik an der Universität in Danzig. "Das Sägewerk" ist sein zweiter Roman und sein erster auf Deutsch.

Zum Übersetzer: Martin Pollack, geboren 1944 in Bad Hall / Oberösterreich, studierte in Wien und Warschau, arbeitet als Journalist, Übersetzer und Schriftsteller. Seit Jahren beschäftigt er sich mit Polen, schrieb über Galizien und zuletzt erschienen seine Bücher "Anklage Vatermord", "Der Fall Philipp Halsmann" (2001) und "Der Tod im Bunker. Bericht über meinen Vater" (2004).

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