Mit Beiträgen von Peter Hiptmair, Martin Kroker, Martin Olbrich.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.02.2003
Friedrich Karl Fromme begrüßt diese Dokumentation von den Ausgrabungen, die man im Dresdner Wallstraßenviertel vorgenommen hat, um dieses Gebiet in seiner Gestalt vor dem Bombenangriff 1945 zu rekonstruieren. Der Rezensent berichtet, dass die Stadtarchäologen die Chance von Neubebauungen genutzt haben, um im zukünftigen Baugrund mehrere Zeitschichten früherer Bebauung freizulegen. Dabei sei vor allem im Bereich der damaligen Latrinen auch einiges an Gebrauchsgegenständen zutage gefördert worden, erzählt Fromme. Vieles allerdings ließ sich auch durch die Ausgrabungen nicht mehr findet, wie die Hinterhäuser der prächtigen Bürgerwohnungen, die dem Bombenhagel vollständig zum Opfer fielen, so der Rezensent bedauernd. Das Buch preist er besonders für die Möglichkeit, auf den Plänen, Fotos und Grundrissen das "alte Dresden" wiederzuentdecken, das vor 1945 eine "lebhafte, wohlhabende, ja reiche Großstadt" gewesen ist, wie Fromme betont.
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