Mit Illustrationen von Agata Dudek und Małgorzata Nowak. Aus dem Polnischen von Marta Kijowska. Wie konnte eine Feige einen Krieg auslösen? Welcher römische Kaiser wird von einem Rap-Musiker zitiert? Und warum rufen wir auch heute noch HEUREKA!, wenn wir einen genialen Einfall haben? Die Antworten darauf finden sich in dieser originellen Zusammenstellung vieler lateinischer und griechischer Redensarten, die zeigt: So verstaubt sind die Sprüche von damals gar nicht! Sei es das CORPUS DELICTI im Lieblingskrimi oder das zeitlose Motto CARPE DIEM auf der Geburtstagskarte - antike Sätze begegnen uns auch heute noch überall.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.03.2024
Für die Zielgruppe leider eher nicht so geeignet, hält Rezensentin Sarah Obertreis Zuzanna Kisielewsas Buch, das das Ziel hat, die Begeisterung für Latein bei Kindern und Jugendlichen zu wecken. Es ist zwar durchaus interessant und aufschlussreich, wenn Begriffe wie "bukolisch" oder "deus ex machina" erklärt werden, aber Obertreis bezweifelt, dass dafür Fremdwörter wie "Sentenzen" oder "Wissenskompendium" nötig gewesen wären. Auch die popkulturellen Bezüge zu Phänomenen der 1990er Jahre sind eher etwas für Erwachsene als für Kinder, die man vielleicht mit Verweisen zu Harry Potter eher zum Lateinunterricht überreden könnte, überlegt die Kritikerin. Eine "leichter verdauliche Version" des Buches könnte Abhilfe schaffen, resümiert sie.
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