Herausgegeben von Klaus Hock und Johannes Lähnemann. Die Studie bietet die lang erwartete Gegenuntersuchung zur Darstellung des Islam in deutschen und europäischen Schulbüchern, die in den 1980er Jahren durchgeführte wurde. Sie stellt zudem einen Beitrag zur politischen Debatte dar, die sich vor dem Hintergrund des 11. Septembers und der Diskussion um Reformen in Palästina und der arabischen Welt verstärkt der Darstellung anderer Kulturen und Religionen in islamisch geprägten Staaten zuwendet. Der erste Band bietet eine detaillierte quantitative und qualitative Analyse aller Passagen in ägyptischen und palästinensischen Schulbüchern, die direkt oder indirekt vom Christentum sprechen.
Im Perlentaucher:
Rezension Perlentaucher
"Die Darstellung des Christentums in Schulbüchern islamisch geprägter Länder" ist der Titel der beiden Bände, die sich mit Ägypten, Palästina, Türkei und Iran beschäftigen. Es sind die Ergebnisse mehrjähriger wissenschaftlicher Arbeit. Entsprechend umständlich ist die Form der Darstellung. Die Autoren knüpfen an die Untersuchung der Darstellung des Islam in bundesrepublikanischen Schulbüchern an. Wer sich also eingehend mit dem Thema beschäftigen möchte, könnte interessante Vergleiche anknüpfen, wenn nicht zwischen beiden Arbeiten zwanzig Jahre lägen. Die eingreifenden Veränderungen, die allein in den letzten fünf Jahren stattfanden, machen das aber unmöglich. Schon, dass zum Beispiel die Studie über die palästinensischen Schulbücher auf Büchern basiert, die, wie der Autor der Studie schreibt, 2005 oder 2006 durch neue ersetzt werden sollten, macht die die beiden Bände so gut wie untauglich für die Einschätzung der aktuellen Situation. Es sind historische Dokumente für die Schulbuch-Situation um die Jahrtausendwende. Darüber hinaus vermitteln die Bände in den Einleitungen zu den jeweiligen Abschnitten nicht nur eine knappe, übersichtliche, einleuchtende Geschichte des Erziehungswesens, sondern auch so etwas wie den Abriss der jeweiligen Geschichte der Beziehungen mit dem Christentum... Lesen Sie mehr in Arno Widmanns 'Vom Nachttisch geräumt'
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