William Shakespeare

Shakespeares Geschichten, 3 Audio-CDs

Teil 1, Komödien und Romanzen.
Cover: Shakespeares Geschichten, 3 Audio-CDs
Kein und Aber Records, Zürich 2002
ISBN 9783036911229
CD, 25,00 EUR

Klappentext

Nacherzählt von Walter E. Richartz und Urs Widmer, 150 Minuten gelesen von Bernd Rauschenbach, Illustrationen von Nikolaus Heidelbach. Der Mensch sei schlicht ein Esel, heißt es irgendwo in Shakespeares immensem dramatischem Werk. Und ein Esel spielt eine tragende Rolle in einer seiner Komödien. Nur in welcher war das bloss? In "Wie es Euch gefällt?" Oder war es in "Was ihr wollt?" Die Eselsbrücke bieten Shakespeares Komödien & Romanzen in Prosa, vom "Sturm" bis zum "Sommernachtstraum": Walter E. Richartz und Urs Widmer haben diese - wie zuvor schon Shakespeares Königsdramen - mit der nötigen Unverfrorenheit einprägsam nacherzählt. "Einer Neigung, die Handlung von einer Nebenfigur aus zu entwickeln, habe ich öfters nachgegeben...", gesteht Walter E. Richartz, und auch Urs Widmer bittet um Nachsicht, denn "nicht jede Einzelheit kommt bei Shakespeare vor".

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 23.04.2003

Jens Bisky ist ziemlich enttäuscht von dieser Aufbereitung von insgesamt acht Romanzen und Komödien von William Shakespeare. Ihm fehlt es an der Liebe zum Detail, das ganze erweist sich "als arg prosaisches Unternehmen". Und obwohl die Geschichten bis an die Schmerzgrenze gekürzt sind, sind sie dabei nicht einmal spannend, sondern zeichnen sich durch eine langweilige Gleichförmigkeit aus, moniert Bisky. Der Rezensent bilanziert wenig schmeichelhaft: "Die einzelnen Geschichten beanspruchen nur zwischen fünfzehn und fünfundzwanzig Minuten Lebenszeit, aber die zieht sich bis zu dem Punkt, an dem man die Auflösung nur noch als spätes Ende registriert". Hin und wieder gibt es dennoch unterhaltsame Momente, doch alles in allem hat Bisky wenig Freude an diesem Hörbuch. Das liegt nach seiner Meinung zum einen an der Aufbereitung der Geschichten, zum anderen am Vorleser Bernd Rauschenbach, der zu oft einfach klingt, "als traue er sich nicht".
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