Kurz nach den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts begann der Wohlstand Fahrt aufzunehmen in einem bisher nicht da gewesenen Tempo. Mit jeder Generation wurde das Leben komfortabler, angenehmer und vorhersagbarer. Die Menge der Informationen wuchs exponentiell. Doch was war in den Jahrhunderten davor? Und was änderte sich im 19. Jahrhundert, damit unser heutiger Wohlstand geboren werden konnte?
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.05.2006
Aufschlussreich findet Benedikt Fehr dieses Buch über die Ursachen des Wohlstands von Gesellschaften, das William Bernstein vorgelegt hat. Bahnbrechend originell erscheint es ihm gleichwohl nicht. Die von Bernstein für ein prosperierendes Gemeinwesen als grundlegend dargelegten Bedingungen - stabile Rechtsordnung, kulturelles Umfeld, effiziente Kapitalmärkte sowie eine effiziente Transport- und Kommunikationsstruktur - haben nach Fehrs Auskunft schon zahllose andere Autoren vor ihm erkannt. Demgegenüber unterstreicht er Bernsteins gründliche Nachzeichnung der Entwicklung jeder dieser Voraussetzungen seit der Antike. Für das Buch sprechen seines Erachtens zudem die zahlreichen Anekdoten, die eine unterhaltsame Lektüre gewährleisten.
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