Ein junger Motorsportjournalist entdeckt während einer Italienreise ein Museum über den Rennfahrer Tazio Nuvolari und beschließt, ein Buch über die deutschen Silberpfeile der dreißiger Jahre zu schreiben. Auf den Fotos taucht immer wieder der Name eines österreichischen Ingenieurs auf: Paul Windisch.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 23.12.2000
Das Buch hat dem Rezensenten gut gefallen, und er sagt uns auch, warum: Des Autors "hohe Kunst des Understatements" hat es ihm angetan. Schade nur, dass es Karl-Markus Gauss nicht gelingen will, uns anzustecken mit seiner Begeisterung. Dabei rührt der Roman, der sich mit der dunklen Seite der Technik und den Zusammenhängen von Maschinenkult und faschistischer Ideologie befasst, wie wir der Besprechung immerhin entnehmen können, ja an ein durchaus spannendes Thema. Und dass es ein Buch ist, "in dem man die Stille zu hören meint", ist eigentlich auch hübsch. Allein selbst wenn der Autor wirklich der "Großmeister der Zurückhaltung" sein sollte, für den Gauss ihn hält - ein paar Textauszüge, die uns das vor die Sinne führen, wären doch sicher aufzutreiben gewesen. So zurückhaltend wird er nicht sein, der Kappacher.
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