Urs Hafner

Kult, Macht und Glaube

Eine kleine Geschichte des Zürcher Großmünsters
Cover: Kult, Macht und Glaube
NZZ libro, Zürich 2007
ISBN 9783038233558
Gebunden, 143 Seiten, 18,00 EUR

Klappentext

Diese Monografie verbindet die Geschicke des Großmünsters mit dem Aufstieg der weltlichen Mächte und dem Wandel der Glaubensformen zu einem überraschenden Streifzug durch eine fast zweitausendjährige Geschichte unterschiedlicher Religiositäten. So schlicht es auch in der Altstadt steht: Das Zürcher Großmünster ist älter als die moderne Schweiz, die Eidgenossenschaft und die Stadt Zürich. Die kultischen Anfänge dieses Schauplatzes des Glaubens gehen wahrscheinlich bis in die spätantike Zeit Zürichs zurück. Im Mittelalter war das Großmünster wohl die heilige Grabstätte der Märtyrer Felix und Regula, ein großer Friedhof und ein mächtiges Kanonikerstift. Ulrich Zwingli machte aus der Institution der römischen Kirche die Agentur seiner europaweit wirksamen Reformation, aus der die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich hervorging. Heute ist das Großmünster Gemeinde- und Stadtkirche, vor allem aber Touristenkirche, in der auch viele weltliche Anlässe stattfinden. Es birgt eine Fülle von eindrücklichen Geschichten.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 18.09.2007

Ganz angetan zeigt sich Rezensentin Caroline Schnyder von Urs Hafners kleiner Geschichte des Zürcher Großmünsters. Zumal es dem Autor in ihren Augen gelingt, diesen etwas spröde wirkenden Ort zu beleben. Im Mittelpunkt des schön aufgemachten Buches sieht die Rezensentin die Menschen im Münster und seiner Umgebung sowie Fragen um "Kult, Macht und Glaube". Sie unterstreicht, dass sich Hafner vier Zeitabschnitte herausgreift: das spätantike Gräberfeld des 4. Jahrhunderts, die mittelalterliche Wallfahrts- und Pfarrkirche mit ihrem Stift, das reformatorischen Großmünster und die Kirche der Moderne. Dabei verbinde der Autor gekonnt "Anekdotisches mit den Charakteristika einer Epoche". Lobend äußert sich Schnyder außerdem über Hafners Schilderungen der politischen Rituale, die sich im Münster abspielten und die Verbindung von Religion und Politik sinnfällig machen.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 18.09.2007

Ganz angetan zeigt sich Rezensentin Caroline Schnyder von Urs Hafners kleiner Geschichte des Zürcher Großmünsters. Zumal es dem Autor in ihren Augen gelingt, diesen etwas spröde wirkenden Ort zu beleben. Im Mittelpunkt des schön aufgemachten Buches sieht die Rezensentin die Menschen im Münster und seiner Umgebung sowie Fragen um "Kult, Macht und Glaube". Sie unterstreicht, dass sich Hafner vier Zeitabschnitte herausgreift: das spätantike Gräberfeld des 4. Jahrhunderts, die mittelalterliche Wallfahrts- und Pfarrkirche mit ihrem Stift, das reformatorische Großmünster und die Kirche der Moderne. Dabei verbinde der Autor gekonnt "Anekdotisches mit den Charakteristika einer Epoche". Lobend äußert sich Schnyder außerdem über Hafners Schilderungen der politischen Rituale, die sich im Münster abspielten und die Verbindung von Religion und Politik sinnfällig machen.

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