Ulf K., Gunnel Linde

Hilfe, ich bin ein Werwolf

(Ab 10 Jahre)
Cover: Hilfe, ich bin ein Werwolf
Gerstenberg Verlag, Weinheim 2009
ISBN 9783836952439
Gebunden, 157 Seiten, 12,90 EUR

Klappentext

Wie nur kommt es, dass der schüchterne Ulf sich plötzlich handgreiflich gegen seine Klassenkameraden zur Wehr setzt? Ulf ist sich selbst ein Rätsel. Doch die Lektüre diverser Bücher bringt die Lösung er ist von einem Werwolf gebissen worden und seine Verwandlung unaufhaltsam! Von nun an geht in Ulfs Leben alles drunter und drüber: Nicht nur, dass er in seinem Werwolfswahn eines Nachts bei Vollmond ein Schaufenster einschlägt, nein, am Ende einer Kette unheilvoll verknüpfter Ereignisse legt er sich selbst an die Leine alles nur aus Angst, noch mehr Schaden anzurichten Höchste Zeit, dass sein bester Freund ernsthafte Maßnahmen ergreift, um Ulf von seinem Werwolfswahn zu heilen!

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.2009

Den kleinen Helden hat Eva-Maria Magel gern, obwohl sie gar nicht ganz sicher ist, ob in dem lieben Jungen in Gunnel Lindes wieder aufgelegten Kinderbuch-Klassiker nicht doch ein Werwolf steckt. Auf jeden Fall aber kann Magel diesen Ulf gut verstehen, der wie ein Werwolf die Zähne fletscht und die Ohren anlegt, wenn er wieder mal genug hat von den Ungerechtigkeiten der Welt. Für die Sympathie mit Ulf sorgen laut Magel der frische Ton der Neuübersetzung von Birgitta Kicherer und vor allem die Zeichnungen von Ulf K. mit ihrer Mischung aus Comic und Retro-Stil, die, wie Magel versichert, ihre Wirkung auf die Geschichte haben. Die Story selbst lässt laut Magel mitunter den Kontext vermissen, der es deutschen Kindern ermöglicht, schwedische  Besonderheiten zu verstehen. Dass es 1972, als die Geschichte entstand, noch keine Handys gab, stört die Rezensentin dagegen überhaupt nicht. Aufregend und kompliziert ist sie auch so.
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