Klappentext
Der junge Zimmermann Matteo ist eigentlich gern allein. Bis er bei der Renovierung eines französischen Bauernhauses das Schriftstellerehepaar Eric und Keira kennenlernt und sich mit ihnen anfreundet. Obwohl sie deutlich älter sind, fühlt er sich von ihrem ungezwungenen Charisma angezogen. In ihrer Gegenwart erlaubt er sich erstmals, ganz er selbst zu sein. Doch als er Eric auf einer Lesereise begleitet und versucht, durch das Lesen ihrer Romane auch Keira näherzukommen, wächst ein Verdacht: Sind Autoren bloß gute Lügner?
Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk Kultur, 11.05.2026
Rezensentin Liane von Billerbeck freut sich, in Thommie Bayers neuem Roman mal einen Handwerker als Romanhelden zu haben. Sie hat hier einen wirklich guten Unterhaltungsroman vor sich: Der Zimmermann Matteo ist mit dem Schriftstellerpaar Keira und Eric unterwegs, später wird er Chauffeur für Erics Lesereisen. Diese Lesereisen bringen Matteo in "einen Zwiespalt" und die "Freundschaft in eine Unwucht", mehr will Billerbeck nicht verraten. Für sie hat das Buch die Wirkung eines Roadmovies, sehr solide, sehr unterhaltsam.
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