Jörg Sundermeier betont zunächst den "brillanten, an Marx geschulten Humor" von Trampert und Ebermann. So könne man die CD auch genießen, wenn man an den theoretischen Passagen nicht weiter interessiert ist. Diese theoretischen Passagen behandeln - wie der Leser erfährt - durchaus ernsthafte Themen, wie zum Beispiel den Kosovokrieg, in dem es nach Trampert und Ebermann weniger um Menschenrechte ging als vielmehr um "geostrategische Machtkämpfe". Auch das Thema Esoterik wird unter die Lupe genommen und festgestellt, dass diese keineswegs harmlos sei, sondern zur "Entsolidarisierung" führe. Hinter "Behinderungen und Armut (könne) nur schlechtes Karma und mangelnde Verbindung mit den eigenen Ich-Zentren" vermutet werden, so Ebermann und Trampert. Wie sich diese Erkenntnisse mit dem von Sundermeier betonten Humor vertragen, bleibt in seiner Rezension allerdings offen.
Juli Zeh: Pony Show Eine prominente Verlegerin unter Mordverdacht. Ein spektakulärer Schwurgerichtsprozess. Und die Frage: Wie verhandelbar ist die Wahrheit? Sie ist über fünfzig, verheiratet… Daniel Kehlmann: Afrika Im Winter 1884 versammeln sich auf Einladung Bismarcks die großen Mächte zu einer Konferenz, auf der ein ganzer Kontinent mit all seinen Reichtümern aufgeteilt werden soll:… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren…