Jörg Sundermeier betont zunächst den "brillanten, an Marx geschulten Humor" von Trampert und Ebermann. So könne man die CD auch genießen, wenn man an den theoretischen Passagen nicht weiter interessiert ist. Diese theoretischen Passagen behandeln - wie der Leser erfährt - durchaus ernsthafte Themen, wie zum Beispiel den Kosovokrieg, in dem es nach Trampert und Ebermann weniger um Menschenrechte ging als vielmehr um "geostrategische Machtkämpfe". Auch das Thema Esoterik wird unter die Lupe genommen und festgestellt, dass diese keineswegs harmlos sei, sondern zur "Entsolidarisierung" führe. Hinter "Behinderungen und Armut (könne) nur schlechtes Karma und mangelnde Verbindung mit den eigenen Ich-Zentren" vermutet werden, so Ebermann und Trampert. Wie sich diese Erkenntnisse mit dem von Sundermeier betonten Humor vertragen, bleibt in seiner Rezension allerdings offen.
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