Mit Illustrationen von Leslie Mechanic. Aus dem Englischen von Anja Herre. Felix findet seine Mutter toll, auch wenn sie oft chaotisch ist. Als sie ihre Miete nicht mehr bezahlen können, wird ein alter VW-Bus ihr neues Zuhause.Doch damit fangen die Probleme erst an, und ein abenteuerliches Versteckspiel beginnt. Aber Felix hat einen Plan, wie er Geld beschaffen und alles wieder in Ordnung bringen kann …Am meisten plagt es Felix, dass er seinen besten Freund Dylan immer wieder anlügen muss, um seine Situation zu vertuschen. Doch als irgendwann die Wahrheit ans Licht kommt, erfährt Felix, dass er sich auf seine Freunde verlassen kann.
Das Thema Obdachlosigkeit hätte zu Betroffenheitskitsch einladen können, schreibt Rezensent Klaus Humann. Aber der Autorin gelinge es, nahe an ihrer Hauptfigur zu bleiben, einem kleinen Jungen, der zu verstecken versucht, dass seine Mutter und er keine Wohnung haben. Mit Humor und Genauigkeit, so findet der Kritiker, zeichnet sie die Entwicklung eines Kindes, seiner Verzweiflung und seinen Beziehungen. Nach dramatischer Entwicklung und obwohl alles auffliegt, gibt es doch noch ein gutes Ende, wenn auch auf sehr unerwartete Weise, verspricht der erfreute Kritiker.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 24.11.2020
Rezensentin Carola Zinner staunt, wie lustig Susin Nielsen ein eigentlich ernstes Thema in Kinderbuchform bringt. Eine arbeits- und wohnungslose alleinerziehende Mutter und ihr 12-jähriger Sohn unterwegs im Camper, sind das Setting. Gaunereien und Lügen um Geld zu ergattern und ein besorgtes Kind, das einen Ausweg sucht, bevor es zu spät ist, sind die Geschichte. Wie der junge Ich-Erzähler all diese Prüfungen schildert und mit Hilfe seiner vielen Freunde besteht und schließlich als Quizkönig reüssiert, findet Zinner humorvoll und ideenreich, unterhaltsam und abenteuerlich.
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