Aus dem Amerikanischen von Carl Freytag. Schon vor mehr als fünfzig Jahren begeisterte sich John Coltrane für das Universum. Inspiriert von Albert Einstein, hatte Coltrane Physik und Geometrie in den Mittelpunkt seiner Musik gesetzt. Diese Idee faszinierte den Physiker und Jazzmusiker Stephon Alexander seit frühester Jugend. Er zeigt anhand des Jazz, wie die größten Fragen der Physik über die Beschaffenheit des Universums beantwortet werden können.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.10.2017
Rezensentin Sibylle Anderl lernt vom Physiker und Saxophonisten Stephon Alexander die fruchtbaren Überschneidungen von Musik und Kosmologie kennen. Vielschichtig und faszinierend findet sie, wie der Autor eigene prägende Begegnungen und Erlebnisse schildert, die zwischen Musik und der mystischen Seite der Physik vermitteln. Nicht nur die Improvisation spielt dabei eine Rolle, meint Anderl, das Universum kennt schließlich Schwingungen und "Klänge". Über den Widerspruch von Mystik und Wissenschaft hätte sie gern mehr erfahren, doch mit den Anregungen im Buch gibt sie sich vorerst zufrieden und versucht sich in gedanklicher Improvisation.
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