Welche Merkmale weist das Wahlverhalten im ostdeutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern auf und wie ist dieses zu erklären? Wie ist das Parteiensystem im Land strukturell verankert? Welche historischen Kontinuitäten lassen sich hinsichtlich des Wählerverhaltens in der Region erkennen? Steffen Schoon analysiert das Wählerverhalten in Mecklenburg und Vorpommern auf Basis der Auswertung empirischer Daten. Er zeigt, dass es trotz der unbestreitbaren Zäsuren und historischen Brüche durchaus Kontinuitätslinien im Wahlverhalten Mecklenburg-Vorpommerns gibt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.03.2008
Ziemlich enttäuscht ist Damian van Melis von diesem Band. Nicht dass es nicht interessante Fakten darin gebe zu den Veränderungen des Wählerverhaltens, nur leider würden "fast alle Schätze" auf der beiliegenden CD-Rom versteckt. Im eigentlichen Buch bleibt dann wenig übrig von den Entwicklungen der 130 Jahre zwischen 1871 und 2002. Die einmal formulierte These Schoons, dass sich Differenzen entlang "konfessioneller und sozioökonomischer 'Konfliktlinien'" auftun, wird mehrfach wiederholt. Daneben gebe es aber nur Phrasen, die denen in nichts an Unschärfe nachstehen, so van Melis, die in einschlägigen "Talkrunden" so geäußert werden. Was fehlt, ist "politisches Fleisch und Blut" und da die eigentlich interessanten Informationen im Text nicht aufgearbeitet werden, hätte es, schließt der Rezensent, eine "reine PDF-Veröffentlichung im Internet" eigentlich auch getan.
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