Simon Ings

Das Auge

Meisterstück der Evolution
Cover: Das Auge
Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2008
ISBN 9783455500721
Gebunden, 398 Seiten, 23,00 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Heiner Kober. Das Auge ist ein Wunderwerk der Natur. In dieser Naturgeschichte werden alle möglichen Augenformen von verschiedenen Lebewesen, auch die von primitiven Tieren, beschrieben. Der Leser erfährt, was diese Organe sehen, wie sie Licht in Information umsetzen, was sie nicht erkennen, welche Farben wir unterscheiden, was Farben überhaupt sind und was das heißt: Farben sehen. Das menschliche Auge macht im Lauf des Lebens eine erstaunliche Entwicklung durch, und immer ist unser Sehen Auslöser für Erkenntnis und neue Ideen. Eine spannende Promenadenmischung aus Wissenschaft und Erlebnisbericht.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.04.2008

Insgesamt zufrieden zeigt sich Rezensent Ernst Horst mit Simon Ings' Buch über das Auge, auch wenn er einige Kritikpunkte anzubringen weiß. Er hebt hervor, dass es dem Autor darum geht, sämtliche Aspekte des Auges bei Mensch und Tier zu behandeln. Dass dabei auch die Evolutionsbiologie eine Rolle spielt, ist klar, allerdings spielt sie nach Horsts Ansicht nicht eine so dominante Rolle in dem Buch, wie der Untertitel "Meisterstück der Evolution" nahelegt. Er weist darauf hin, dass Ings bisher vor allem Romane und Kurzgeschichten verfasst hat und kein Mann vom Fach ist. Vorliegendes Buch wirkt auf ihn denn auch wie ein "Sachbuch für Romanleser". Zudem scheint das Werk nicht zu wissen, ob es nun ein Buch über das Auge sein will oder eines über die "Geschichte der Erforschung des Auges". Nichtsdestoweniger hält Horst das Buch für eine "lohnende" Lektüre. Er referiert allerlei Interessantes über das Auge, das Farbensehen bestimmter Krebsarten, die Entstehung des Auges, die Verarbeitung der vom Auge gelieferten Informationen im Gehirn und die Farbenblindheit. Abschließend versichert Horst, jeder Leser werde in diesem Buch eine Menge "spannender Details" über das Auge finden.
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