Mit Beiträgen von Melina Borčak, Anne Dittmann, Miriam Davoudvandi, Asha Hedayati, Sarah Vecera u.v.a. Für den Folgeband der feministischen Anthologie versammeln die Herausgeberinnen und Bestsellerautorinnen Emilia Roig und Alexandra Zykunov zusammen mit Silvie Horch weitere prominente Autor*innen und Aktivist*innen, um den so hartnäckigen patriarchalischen Prägungen unserer Gesellschaft nachzuspüren und Möglichkeiten, diese endlich und ganz konkret zu verlernen.In 13 ehrlichen und radikalen Essays beleuchten die Beitragenden die krassen Auswirkungen des Patriarchats auf unser aller Leben. Sie berichten von ihrem eigenen Weg hin in eine diskriminierungsfreie Gesellschaft und geben Impulse, wie wir internalisierte Muster erkennen und aufgeben können. Ein Must read für alle, die mit der andauernden Ungleichheit zwischen Frau und Mann, weiß und Schwarz, hetero und queer, arm und reich sowie den zugrunde liegenden Strukturen nicht einverstanden sind.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 12.03.2024
Rezensentin Michaela Gericke stellt beim Lesen des von Emilia Roig u.a. herausgegebenen Bands mit Beiträgen von 13 Autorinnen aus unterschiedlichen Schaffensbereichen fest: Diskriminierung ist nicht überwunden, Gleichstellung nicht erreicht. Was die Beiträge mittels Zahlen und Fakten und konkreten persönlichen Erfahrungsberichten zeigen, ist laut Gericke erschreckend. Die im Band beschriebenen Ideen zu einer weiblichen Architektur und Stadtplanung, zu mehr Barrierefreiheit und weniger Gender Pay Gap erscheinen Gericke höchst bemerkens- und ebenso bedenkenswert.
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