Aus dem Englischen von Brigitte Jakobeit. Luke ist dreizehn, als seine Mutter stirbt. Sein Vater kann sich das Haus nicht mehr leisten und zieht mit ihm in eine Kleinstadt nach Nordengland. Es beginnt eine schwierige Zeit: Lukes Vater lässt sich gehen, und Luke vermisst seine Mutter jeden Tag mehr. Robert Williams' Roman "Luke und Jon" ist Coming-of-Age-Debüt über eine ungewöhnliche Freundschaft, Verlust und Erwachsenwerden. Prämiert mit dem englischen National Book Tokens Prize, der Buchhändler auszeichnet, die selbst Romane schreiben.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.02.2011
Rezensent Daniel Haas ist beeindruckt. Dieser Jugendroman erzählt von einem Jungen, dessen Mutter gestorben ist, der Vater trinkt und verfällt in Depressionen, umziehen muss man dann auch noch. Aber die Essenz dieser Geschichte ist, so Haas, dass man sich wieder aufrappeln und dem Elend, ohne es kleinzureden, etwas entgegensetzen kann, indem man sich zusammenreißt. Dem Vater, Luke und seinem Freund Jon, der seine eigenen Probleme hat, gelingt das mit Hilfe der Kunst. Haas bewundert die Tapferkeit der Helden und den lakonischen Ton, in dem sie beschrieben werden.
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