Richard Milward

Apples

Roman
Cover: Apples
Blumenbar Verlag, München 2008
ISBN 9783936738353
Gebunden, 256 Seiten, 17,90 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Nicolai von Schweder-Schreiner. "Wir sind zu McDonald's, den Abend, als meine Mam mit Lungenkrebs ankam. Jenni saß da und rauchte eine Superking, und ich versuchte, nicht allzu verstört in der Gegend rumzusitzen..." Richard Milward, der "Apples" mit 19 Jahren schrieb, erzählt in einem die Liebesgeschichte von Adam und Eve. Ein harter, komischer und weiser Roman über das Leben der nächsten Generation. Die 15-jährige Eve hat keinen Plan für ihr Leben, viel zu viele Verehrer - und eine Mutter, die an Krebs erkrankt ist. Um sich abzulenken, zieht sie mit ihren Freundinnen durch die Nächte, auf der Suche nach einem One-Night-Stand oder dem nächsten billigen Kick. Sie ist viel zu beschäftigt, um Adam wahrzunehmen. Der aber, ein schüchterner, von seinem Vater tyrannisierter Beatles-Fan, ist verrückt nach ihr...

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 26.07.2008

"Bitter, lustig und verdammt wahr" findet Rezensentin Wiebke Porombka diesen Debütroman des britschen Jungautors Richard Milward. Zwar gibt sie zunächst eine gewisse Irritation über das Autorenfoto und das darauf abgebildete Jüngelchen mit der "Beatles-Gedächtnis-Frisur" zu Protokoll, ist aber dann froh, dem nicht weiter nachgegangen zu sein. Denn der Roman über englische Unterschichtsjugendliche und ihr Leben zwischen Drogen, Sex und Depression in einer abgewirtschafteten englischen Industriestadt findet sie besonders in seinen Details, Typisierungen und Figurenzeichnungen teilweise sogar richtig "grandios". Im Zentrum beschreibt sie ein Pärchen mit dem symbolträchtigen Namen Adam und Eve. Der titelgebende Apfel befinde sich als Prägung auf den Ecstasy-Pillen, die vorzugsweise auf dem Mädchenklo der Schule eingeworfen würden - einem der Hauptschauplätze des Romans.
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