Richard Burton

Richard Burton: Die Tagebücher

Cover: Richard Burton: Die Tagebücher
Haffmans und Tolkemitt, Berlin 2013
ISBN 9783942989541
Gebunden, 684 Seiten, 34,99 EUR

Klappentext

Aus dem Englischen von Steffen Jacobs und anderen. Herausgegeben von Chris Williams. Schauspieler, Jetset-Prominenter und Mann von Elizabeth Taylor Richard Burton zählt zu den Weltstars der 1960er und 1970er Jahre. Seine Tagebücher von 1965 bis 1972 sind das Zeugnis eines Filmstars, der sich zwischen der Höhe seines Ruhms und Reichtums und der Tiefe seiner Abstürze befindet. Die Lebensaufzeichnungen Burtons wurden von seiner vierten Frau und Witwe Sally im Jahre 2007 an die Swansea University in Wales übergeben und sind nach fünfjähriger Aufarbeitung 2012 mit großem Echo in England erschienen. Nun liegen sie zum ersten Mal auf Deutsch vor.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 03.12.2013

Nicht überschwänglich, aber doch als interessant stellt Rezensent Fritz Göttler die Tagebücher Richard Burtons vor. Zunächst mal sind sie von vornherein für die Öffentlichkeit geschrieben, hier wird nicht rumgedruckst, versichert er. Dann war Burton ein ziemlich kluger und belesener Mann, der uns an den Früchten seiner Lektüre teilhaben lässt. Auch der Glamour und Elizabeth Taylor kommen nicht zu kurz. Der tägliche Alkoholkonsum wird ebenso penibel aufgelistet wie die Villen und Empfänge, die das berühmteste Paar der Welt beehrte. Burton entwickelt einen ganz schönen Drive, meint Göttler. Und wenn er später vielleicht etwas wehleidig wird und Schattenboxen gegen die Autorenfilmer betreibt, dann nimmt es der Rezensent nicht krumm.
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Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 28.11.2013

Sieben Jahre lang führte der Schauspieler Richard Burton Tagebuch, von 1965 bis 1972, berichtet Susanne Mayer, in diese Zeit fallen die Dreharbeiten zu Filmen wie "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?", zahllose Alkoholexzesse, die erste Scheidung von Liz Taylor. Der erste Eintrag ist bezeichnend, verrät die Rezensentin: 1. 1. 1965 - "Vom Kater erholt." Vielleicht schrieb Burton, weil er sich angesichts seines Alkoholismus und seiner aufwallenden Depressionen ein wenig Stabilität wünschte, vielleicht einfach, weil er Bücher liebte, leidenschaftlich las und seinen Kopf zum Bersten mit Sprache gefüllt war, die Rezensentin weiß es nicht, aber sie ist dankbar dafür, dass er es getan hat.