Im Jahr 1914 bricht der englische Abenteurer Frank Wild zusammen mit dem bedeutenden Polforscher Ernest Shackleton und 26 Männern zum 'letzten Trip auf Erden' auf - sie wollen die Antarktis durchqueren. Ihr Schiff, die Endurance, aber wird vom Packeis zerstört, drei Monate driften sie auf einer Eisscholle nordwärts und retten sich schließlich auf eine Insel, auf der sie nie jemand finden würde. Während Shackleton aufbricht, um Hilfe zu holen, bleiben 22 Männer unter der Führung von Frank Wild zurück, in dauernder Dunkelheit und eisiger Kälte. Allein durch seine Persönlichkeit erhält Wild in seinen Männern das Vertrauen auf Rettung aufrecht - einen ganzen antarktischen Winter lang, dem schlimmsten Gefängnis der Welt. Es ist die wahre Geschichte über die Wildnis und das, was uns darin überleben lässt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 10.10.2017
Harald Eggebrecht liest Reinhold Messners Porträt des Antarktis-Fahrers Frank Wild, ohne zu erfahren, woher Wild die Willenskraft für sein Unternehmen nahm. Auch Dialoge kann der Autor laut Rezensent nicht so gut. Das hindert Eggebrecht aber nicht daran, das Buch wegen seiner lebensnahen Schilderung von arktischen Landschaften, Strapazen, Entbehrung und Tollkühnheit zu loben. Da wisse der Autor und "erfahrenster Abenteurer unserer Tage" aus eigener Anschauung genau, worüber er so eindringlich schreibe, versichert der Rezensent.
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