Reinhart Wolf

Castillos

Burgen in Spanien
Schirmer und Mosel Verlag, München 2001
ISBN 9783829600262
Gebunden, 112 Seiten, 49,80 EUR

Klappentext

Aus dem Spanischen von Rainer Chrapkowski, aus dem Niederländischen von Helga van Beuningen. Mit 32 Farbabbildungen und Texten von Cees Nooteboom, Fernando Chueca Goitia und Hermann Schreiber. Von Reinhart Wolf (1930-1988), der als einer der besten Architekturfotografen der letzten Jahrzehnte galt, mit höchster technischer Perfektion und dem romantisch kühlen Blick des Nordeuropäers ins Bild gesetzt, sind diese gewaltigen Bauwerke und grandiosen Ruinen dem heutigen Betrachter Traum- und Schreckensgebilde zugleich - Stein gewordene Zeugen fast eines ganzen Jahrtausends spanischer und abendländischer Geschichte, in denen christliche und maurische, afrikanische und europäische Elemente miteinander verschmelzen.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.01.2002

Lang und breit, um nicht zu sagen: ein wenig geschwätzig, lässt sich Gerhard R. Koch über Burgen als solche ("Burgen lassen gleichermaßen Mythen, Sagen und Märchen, ferne Geschichte wie erregend unmittelbare Geschichten assoziieren") und besonders dann über die in Kastilien aus, bevor er auf den eigentlichen Anlass, den Fotoband von Reinhart Wolf zu sprechen kommt. Wolf ist, so Koch, mit seinen Aufnahmen ganz fraglos der "auratischen Suggestion" der Castillos erlegen, als Vorwurf ist das aber gar nicht gemeint. Mit den Fotografien, die so entstanden sind, scheint der Rezensent sehr einverstanden, er lobt die "Bilder von archaischer Wucht" und fühlt sich an Dalí und Disneys Fantasia erinnert. Zu den Essays von Cees Nooteboom und Fernando Chueca Giotia, die dem Band beigegeben sind, hat er nicht mehr zu sagen, als dass sie "vorzüglich" sind.
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