Herausgegeben von Matthias Jestaedt und Oliver Lepsius. Rechtswissenschaftstheorie" begreift die Rechtswissenschaft als eine intradisziplinär in verschiedene Subdisziplinen aufgeteilte Disziplin. In dieser Aufteilung in Strafrecht, Zivil- und Öffentliches Recht oder in dogmatische Fächer und Grundlagenfächer wird Rechtswissenschaft gelebt und erlebt. Warum aber bestehen unterschiedliche Teilrechtsgebiete? Welchen Sinn hat ihre intradisziplinäre Aufteilung? Welche Folgen hat sie für ein gemeinsames Methodenverständnis, für diemetadogmatische Behandlung des Rechts in Grundlagenfächern oder für das Verhältnis von Theorie und Praxis? Die Autoren der Beiträge in diesem Band behandeln die in den juridischen Subdisziplinen bestehenden unterschiedlichen gegenständlichen und methodischen Eigenheiten und Vorverständnisse.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in…