Am 20. Juli 1969, 21 Uhr 17 Minuten 49 Sekunden MEZ setzt die Landefähre von Apollo 11, Eagle, im Mare Tranquillitatis auf, Neil Armstrong und Buzz Aldrin betreten als erste Menschen den Mond. Mit dieser Landung verändert sich das kollektive Bewusstsein der Menschheit. Zum ersten Mal sieht sie Bilder ihres Blauen Planeten in dessen Gesamtheit, die von der Oberfläche eines anderen Himmelskörpers aus aufgenommen wurden. Die Raumfahrt revolutioniert zugleich das Wissen um den Mond: Erst die mit ihrer Hilfe erzielten Forschungsergebnisse machen klar, wie der Mond entstanden und wie bedeutend er für die Erde und für die Entstehung von Leben ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.03.2009
Sehr angetan zeigt sich Rezensent Günter Paul von Ralf Jaumanns und Ulrich Köhlers Buch über den Mond. Ausführlich berichtet er über die Apollo-Flüge zum Mond, die einen Schwerpunkt des Buchs darstellen. Die Autoren verdeutlichen für ihn überzeugend die wissenschaftliche Bedeutung des Apollo-Programms unabhängig von seiner politischen Bedeutung im Kontext des Kalten Kriegs. Paul hat eine Menge über die wissenschaftliche Erkundung des Mondes, die den Autoren besonders am Herzen liege, erfahren, über Mondgesteine, die Auswahl der Landeplätze und die Kartografierung des Erdtrabanten. Interessant scheint ihm auch das Interview des deutschen Astronauten Thomas Reiter mit Buzz Aldrin.
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