Preußische Gärten / Prussian Gardens

Cover: Preußische Gärten / Prussian Gardens
Edition Axel Menges, Fellbach 2013
ISBN 9783936681680
Gebunden, 300 Seiten, 49,90 EUR

Klappentext

Deutsch-Englisch. Mit 262 meist farbigen Fotografien von Hillert Ibbeken. Mit einem historischen Überblick von Katja Schoene. Die preußischen Gärten in Berlin, Potsdam und an deren Orten in Brandenburg: erstmals führen Texte und Bilder in einer Gesamtschau alle Garten- und Parkanlagen zusammen, die unter den Hohenzollern in einem Zeitraum von über 300 Jahren geschaffen worden sind. Allein das gattungsübergreifende Zusammenwirken von Gartenkünstlern, Gärtnern, Architekten, Szenographen, Bildhauern, Malern und den jeweils schöpferisch tätigen Herrschern, unter denen Friedrich II. und Friedrich Wilhelm IV. herausragen, ermöglichte es, "aus der Umgebung von Berlin und Potsdam [¿] nach und nach einen Garten zu machen", wie es Friedrich Wilhelm IV. 1840 formulierte. David Garmatter, Friedrich Christian Glume, Siméon Godeau, Georg Wenzeslaus von Kno-belsdorff, Peter Joseph Lenné, Antoine Pesne, Hermann Fürst von Pückler-Muskau, Georg Potente, Karl Friedrich Schinkel die Brüder Sello und Antoine Watteau - die aus dem Füllhorn der Namen Herausgegriffenen lassen das Spektrum der künstlerischen Kräfte aufscheinen, die das preußische Gartenreich schufen. Den hohen Anspruch fürstlicher Landschaftskunst formulierte Lenné in einem Anflug von Ungeduld mit seinem königlichen Auftraggeber, der wieder einmal die Geldmittel beschnitten hatte: "Ew. Majestät begreifen noch immer nicht das Geistreiche meiner Idee". Der vorliegende Band versucht eine Annäherung an das "Geistreiche der Idee", das den Gärten der Hohenzollern in Preußen in besonderer Weise innewohnt.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 31.05.2013

Ein "schöner und reich ausgestatteter Bildband" über preußische Gärten ist das, freut sich Rezensent Gottfried Knapp. Zumal diese Gärten heute, nachdem die Spuren der Verunstaltung durch die DDR-Grenzanlagen beseitigt sind, ihren ursprünglichen Anlagen mehr ähneln als je zuvor im 20. Jahrhundert. Auch Katja Schoenes Geschichte der Gartenkunst in Preußen und Hillert Ibbekens Fotos werden gelobt. Den Lesern versichert Knapp, dass sie neben den bekannten Gärten wie Sanssouci, Sacrow oder der Pfaueninsel auch kleiner Anlagen beschrieben finden werden. Wenn jetzt noch eine Landkarte dabei wäre, wäre Knapps Glück vollkommen.
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