Philip Stead, Mark Twain

Das Verschwinden des Prinzen Oleomargarine

Ab 6 Jahre
Cover: Das Verschwinden des Prinzen Oleomargarine
Knesebeck Verlag, München 2018
ISBN 9783957281579
Gebunden, 160 Seiten, 25,00 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Sophie Zeitz Ventura. Mit Illustrationen von Erin Stead. 1879 macht sich Mark Twain in einem Pariser Hotel Notizen zu einem Kinderbuch, das aber nie veröffentlicht wird - bis jetzt! Über einhundert Jahre später bilden die zufällig entdeckten Notizen nun das Gerüst für eine märchenhafte Erzählung. Johnny, einsam und verlassen und nur in Begleitung seines Huhns kommt in den Besitz einiger magischer Samen, die es ihm ermöglichen, mit Tieren zu sprechen und sich dadurch schließlich auf die Suche nach dem verschwundenen Prinzen Oleomargarine zu begeben. Im Angesicht eines tyrannischen Königs kommen Johnny und seine tierischen Freunde zu der Einsicht, dass Großzügigkeit, Empathie und Mut wertvollere Gaben sind als Macht und Geld.


 

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 15.03.2018

Peter Kümmel bekommt eine richtig gute Bettkantengeschichte mit der ursprünglich von Mark Twain erdachten, aber nur fragmentarisch ausgeführten, 2011 von Philip Stead und seiner Frau Erin Stead weitererzählten und illustrierten Story um einen tiersprachbegabten Jungen in einem märchenhaften Königreich. Wie Stead immer wieder in der Geschichte mit Twain Zwiesprache hält und mit ihm selbstironisch übers Erzählen fachsimpelt, gefällt Kümmel dabei ebensogut wie der Umstand, dass der Text eine ernste Botschaft besitzt, in der es um ein besseres Miteinander geht.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 13.03.2018

Rezensent Harald Eggebrecht empfiehlt diese Geschichte von Philip Stead, die von den Notizen Mark Twains inspiriert wurde, Kindern und Erwachsenen gleichermaßen. Der hungernde Protagonist isst eine seltsame Pflanze, die ihm die Gabe verleiht, mit Tieren sprechen zu können. Mit ihnen macht er sich auf die Suche nach dem verschwundenen Sohn eines jähzornigen Königs und begegnet dabei auch Riesen. Erin Stead schmückt den Band mit fantastischen ovalen Bildern, die dem Rezensenten ebenso herrlich fremdartig erscheinen wie die anarchische Märchenwelt.
Lesen Sie die Rezension bei buecher.de