Flugmaschine, Überschwupper, Zugemüse, Federbüchse, Fagöttchen und Nebelbild - diese Wörter stehen nicht mehr im Duden. Wann und warum wurden sie entfernt?
Ein spannendes zeit- und kulturhistorisches Panorama eröffnet sich unter diesem neuen Blickwinkel auf das berühmte Wörterbuch: Es wird einmal nicht beleuchtet, welche Wörter neu aufgenommen werden, sondern nach dem Gegenteil gefragt.
Matthias Heine erfährt mit Peter Grafs in Zusammenarbeit mit der Duden-Redaktion zusammengestellter Sammlung gestrichener Ausdrücke über die Auswirkungen des historischen Wandels auf den Wortschatz. Systematisch nach Themengebieten ordnet Graf die verlorenen Wörter, ob sie nun gegen ein verdeutschtes Lehnwort den Kürzeren gezogen haben (Table-Tennis), einfach veraltet oder fachsprachlich nicht mehr en vogue sind (Nupturient), erklärt Heine den Aufbau des Bandes. Ein lesenswerter, erhellender Gang über den Friedhof der Wörter, meint er.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Das große Buch vom Gemüse Herausgegeben von Odette Teubner, Andreas Miessmer und Hans-Georg Levin. In diesem umfangreichem Band findet sich das Wichtigste über Gemüsearten, Anbaumethoden, Garmethoden… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,…