Flugmaschine, Überschwupper, Zugemüse, Federbüchse, Fagöttchen und Nebelbild - diese Wörter stehen nicht mehr im Duden. Wann und warum wurden sie entfernt?
Ein spannendes zeit- und kulturhistorisches Panorama eröffnet sich unter diesem neuen Blickwinkel auf das berühmte Wörterbuch: Es wird einmal nicht beleuchtet, welche Wörter neu aufgenommen werden, sondern nach dem Gegenteil gefragt.
Matthias Heine erfährt mit Peter Grafs in Zusammenarbeit mit der Duden-Redaktion zusammengestellter Sammlung gestrichener Ausdrücke über die Auswirkungen des historischen Wandels auf den Wortschatz. Systematisch nach Themengebieten ordnet Graf die verlorenen Wörter, ob sie nun gegen ein verdeutschtes Lehnwort den Kürzeren gezogen haben (Table-Tennis), einfach veraltet oder fachsprachlich nicht mehr en vogue sind (Nupturient), erklärt Heine den Aufbau des Bandes. Ein lesenswerter, erhellender Gang über den Friedhof der Wörter, meint er.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie…