Peter Cornelius Mayer-Tasch

Über Prophetie und Politik

Gerling Akademie Verlag, München 2000
ISBN 9783932425288
Gebunden, 128 Seiten, 18,41 EUR

Klappentext

Mit zahlreichen Abbildungen. Peter Cornelius Mayer-Taschs neustes Buch handelt von dem brisanten Verhältnis zwischen Weissagung und Politik. Auch im 20. Jahrhundert suchten bekannte Staatsmänner bei Wahrsagern und Privat-Offenbarern Rat. Georges Clemenceau konsultierte die Wahrsagerin Madame Fraya, Josef Stalin den polnischen Hypnotiseur und Astrologen Wolf Messing, und in Bonn beriet die Astrologin Buchela ganze Generationen von Politikern der Adenauer- und Nach-Adenauer-Ära. Mayer-Tasch präsentiert die typischen Charakterzüge der prophetischen Gabe. Er beschreibt das zivilisatorische Milieu, aus dem die Prophetie hervorgeht, und untersucht deren Wirkungen in ihrer kollektiv-historischen und politisch-praktischen Dimension.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 16.06.2001

Was der Rezensent mit dem Kürzel "rox" denn nun von der Abhandlung des Politikwissenschaftlers Peter Cornelius Mayer-Tasch über das Wechselspiel zwischen Politik und Wahrsagung hält, darüber lässt er den Leser seiner kurzen Besprechung im Dunkeln. Mal abgesehen davon, dass er dem Verfasser unterstellt, deutlich unter den "Auspizien" (Schutz) der Jahrtausendwende gestanden zu haben. "Rox" begnügt sich damit, einige dem Band entnommene Informationen zu referieren. So scheint der Einfluss von Wahrsagern und Hellsehern auf Politiker eine immerwährende Angelegenheit zu sein. Nicht nur die alten Griechen brauchten ihr Orakel, auch Georges Clemenceau, Josef Stalin und die Politiker der Adenauer-Ära ließen sich metaphysisch beraten, weiß "rox" zu berichten.
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