Aus dem Portugiesischen von Barbara Mesquita. In São Paulo fühlt sich ein Biologielehrer gestört von seinem Nachbarn. Permanent dringen Geräusche durch die Decke, zu jeder Uhrzeit, sei es, weil Ygor Upsilon kocht, herumläuft oder Besuch hat. Immer stärker steigert sich der Erzähler in eine unkontrollierbar werdende Wut. Er beginnt, den Nachbarn zu verfolgen, bricht bei ihm ein und findet sich plötzlich mit seiner Leiche wieder. Verschanzt in der Wohnung stellt er sich die Frage: Was tun mit dem grausigen Beweisstück - und was tun mit dem eigenen Leben?
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich…