Das Jahrbuch ORDO ist seit über 50 Jahren ein Zentralort der wissenschaftlichen und politischen Diskussion aus dem Konzept der Marktwirtschaft und des Wettbewerbs heraus. Durch dieses Jahrbuch wurde der Begriff Ordoliberalismus zum festen Begriff. Er steht für ein Grundkonzept, das erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung, eine freiheitliche Wirtschaft und Gesellschaft ohne Dominanz von Staatseingriffen und das Recht auf persönliche Verantwortung in Wirtschaft und Gesellschaft in einem unauflöslichen Zusammenhang sieht.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 31.08.2007
Der Rezensent mit dem Kürzel "M. K." begrüßt diesen neuen Band zur "Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft", in dem sich die Autoren anschicken, den zum "Kampfbegriff" mutierten Ausdruck "Neoliberalismus" in einem weit gefassten Analyseraum neu zu verorten. Angesichts einer fortschreitenden Globalisierung und den damit einhergehenden und international greifenden Transformationsprozessen nehmen sie sich der Debatten über Sozialpolitik, Ethik und Wirtschaft an und stellen dabei vor allem einen großen Mangel an supranationalen Institutionen fest. Diese könnten dazu beitragen, referiert M.K., die Kommunikationsprobleme im globalen Wettbewerb, derer auch die WTO als eines der noch wenigen Regulierungsinstrumente bislang nur unzureichend habhaft werden konnte, in den Griff zu bekommen. Auch ein Aufsatz über die sozialen Ziele des Gesundheitswesens findet sich in diesem Band, der für den Rezensenten insgesamt eine "guten Mischung aus Ordnungstheorie und -politik, generellen Wettbewerbsfragen und branchenbezogenen Überlegungen" darstellt.
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