Das vorliegende Werk untersucht deutschsprachige, französische und englische Bildbeschreibungen, die seit der Mitte des 18. Jahrhunderts in großer Zahl entstehen. Sie bilden einzigartige historische Dokumente der Gemälderezeption, die darüber Auskunft geben, wie sich die Wahrnehmung und das Sprechen über Kunstwerke entwickelt und verändert. Neben den herausragenden Beschreibungen von Schriftstellern und Kunstexperten wie Winckelmann oder Diderot sind Texte weniger bekannter Kunstpädagogen der Aufklärung neu zu entdecken. Eine repräsentative Auswahl-Anthologie erschließt die verstreuten Texte erstmals für einen kunstwissenschaftlichen Diskurs.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.12.2011
Schon freut sich Peter Geimer auf eine Fortsetzung dieser kunsthistorischen Studie zur Bildbeschreibung im 18. Jahrhundert von Oliver Kase ins 19. und 20. Jahrhundert. Derart anregend und informativ kommt ihm vor, was Kase aus der Zeit der ersten modernen Kunstmuseen und der aufkommenden Auslegungskunst zu berichten hat. Ob Kase Winckelmann, Richardson oder Diderot zitiert (letzteren übrigens ausschließlich im Original, was Geimer etwas akademisch findet), immer findet der Rezensent eine genaue Dokumentation mit Faksimiles dazu und einen anschaulichen Text vom Autor, der ihm die Verfahrensweisen der Annäherung an ein Bild erläutert, das - auch etwas, was Geimer sich erst einmal vergegenwärtigen muss - ja noch nicht selbstverständlich mitabgedruckt war.
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