Mit zahlreichen bunten Bildern. Eigentlich wollte Anton nur einen Spaziergang durch den verschneiten Wald machen. Aber plötzlich fällt ihm ein Paket vor die Füße. Und oben über den Wipfeln huscht der Schlitten des Weihnachtsmanns vorüber. Auweia! Jetzt wartet wohl irgendwo ein Kind vergeblich auf sein Geschenk. Das darf nicht sein! Anton muss den Weihnachtsmann einholen! Über Berg und Tal geht es, durch tiefe Schluchten und dunkle Wälder ... Wie merkwürdig: Je länger die Verfolgungsjagd dauert, desto mehr nähert sich Anton seinem Zuhause. Das Geschenk wird doch nicht etwa für ihn sein? Endlich eine Weihnachtsgeschichte mit dem liebenswerten Anton!
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.12.2008
In die Gesellschaft der ganz Großen stellt Rezensent Tilman Spreckelsen dieses Kinderbuch. Der erste Satz "Einmal ging ich spazieren" erinnert ihn glatt an Dante und auch die mittelalterliche Dichtung vom Herzog Ernst oder Hans Christian Andersens "Schneekönigin" scheinen dem Rezensenten nicht fern. Worum es geht: Anton, der spazieren ging, fällt ein Paket in die Hand, das er einfach nur rückerstatten will. Das erweist sich als schwierig und der Weg dahin ist ein ganzes kurzes, mit kongenialen Bildern versehenes Buch lang. Trotz der Anspielungen und Verweise findet Spreckelsen das Buch sehr angenehm, gerade weil es seine Geschichte "so diskret wie effizient" zu erzählen versteht.
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