Klappentext

"Kannst du abends gar nicht schlafen und die Sache mit den Schafen funktioniert nicht mehr bei dir - dann probier ein andres Tier!" Nadia Budde findet so viel Amüsantes, das man im Schlafanzug und mit einem hartnäckigen Rest an Energie noch erleben kann: mit Hummeln schummeln, mit Kröten flöten, mit Hasen rasen, mit Muscheln tuscheln ... Natürlich kommt es, nach alledem, wie es kommen muss: Er ist ermattet, der kleine Held, und will endlich nur doch eines - schlafen!

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 07.10.2004

Über eine literarische Alternative zum leidigen Schäfchenzählen freut sich Rezensent Konrad Heidkamp. Im neuen Kinderbilderbuch von Nadia Budde werden schlafunwillige Kinder zwar auch zum Zählen animiert, doch die von Budde gezeichneten Tiere unterhalten zugleich mit kleinen Gedichten. "Herzerweichend" findet der Rezensent die traurigen Rattenaugen und vermutet, dass Buddes Eulen "jede Nacht zum Tage" machen könnten. Er lobt das Talent der Autorin, menschliche Züge und Karikatur miteinander zu "verbinden" und "das Kuschelige mit dem Widerborstigen" zu vereinen. Bleibt nur zu hoffen, so der Kritiker, dass die "pure Menge" an Buddes Gestalten am Ende "ihren Tribut fordert" und Kinder wirklich zum Träumen bringt.