Miriam Fritsche, Patrizia Nanz

Handbuch Beteiligung

Gestaltungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger
Cover: Handbuch Beteiligung
Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2024
ISBN 9783742510938
Broschiert, 5,00 EUR

Klappentext

Ob bei großen Bauvorhaben, der Energiewende oder in der Quartiersplanung - viele Bürgerinnen und Bürger engagieren sich und suchen nach Wegen der Mitwirkung. Die Verfahren haben sich in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt, wie zahlreiche internationale Beispiele zeigen. Dieses Handbuch, das für die Neuauflage aktualisiert und überarbeitet wurde, stellt Merkmale und Chancen dialogorientierter Beteiligung vor. Es bietet sowohl einen umfassenden Überblick über bestehende Beteiligungsformate als auch einen praxisnahen Einstieg für alle Menschen, die sich privat oder professionell mit dem Thema Partizipation beschäftigen möchten. Neben den prominenten Formen der klassischen Präsenzbeteiligung stellt es dabei auch wichtige Instrumente der Online-Partizipation vor.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.03.2025

Ein wichtiges Thema bearbeitet dieses Handbuch, findet Rezensentin Leonie Feuerbach. Patrizia Nanz und Miriam Fritsche widmen sich darin, ist zu lesen, den diversen Formen, Herausforderungen, Potentialen und auch Problemen der Bürgerbeteiligung bei politischen Entscheidungen zum Beispiel im Verkehrsbereich. Feuerbach geht auf einige Inhalte näher ein - nicht nur klassische Beteiligungsformate wie Bürgerräte werden vorgestellt, sondern auch weniger geläufige wie etwa Deliberative Polling - und weist darauf hin, dass das Buch insbesondere für Verwaltungsangestellte und andere Profis interessant ist. Ein allgemeineres Publikum wollen Nanz und Fritsche zwar auch ansprechen, aber die Fallbeispiele, die sie vorstellen, sind für diesen Anspruch womöglich nicht anschaulich genug ausgestaltet, so Feuerbachs These. Ziel muss sein, argumentieren die Autorinnen laut Rezensentin, dass Bürgerbeteiligung fest in Verwaltungsabläufe integriert wird - denn daran, dass derartige partizipative Entscheidungsformen sinnvoll sind, auch zur Stärkung der Demokratie, haben Nanz und Fritsche keinen Zweifel. Feuerbach scheint sich ihnen im Großen und Ganzen anzuschließen.