Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt

Der Mann, der kein Mörder war

Ein Fall für Sebastian Bergman
Cover: Der Mann, der kein Mörder war
Rowohlt Verlag, Reinbek 2011
ISBN 9783862520190
Broschiert, 592 Seiten, 14,95 EUR

Klappentext

Aus dem Schwedischen von Ursel Allenstein. In einem Waldstück bei Västerås entdecken Kinder die Leiche eines Jungen - brutal ermordet, mit herausgerissenem Herzen. Der Tote ist schnell identifiziert: Roger war Schüler eines Elitegymnasiums und seit Tagen vermisst. Die Polizei vor Ort ist überfordert, und so reist der Stockholmer Kommissar Höglund mit seinem Team in die Provinz. Dort trifft er überraschend einen alten Bekannten: Sebastian Bergman, ein brillanter Kriminalpsychologe und berüchtigter Kotzbrocken. Seit Bergman Frau und Tochter bei einem Unglück verlor, hat man kaum noch von ihm gehört. Nun bietet er Höglund seine Hilfe an. Das Team zeigt sich wenig begeistert. Doch schon bald ist der hochintelligente Bergman unverzichtbar. Denn in dem kleinen Städtchen Västerås gibt es mehr als eine zerstörte Seele ...

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 01.09.2012

Angetan zeigt sich Rezensentin Katharina Granzin von Michael Hjorths und Hans Rosenfeldts Krimi "Der Mann, der kein Mörder war". Vor allem der geniale Polizeipsychologe Sebastian Bergman hat sie fasziniert, denn dieses neurotische, arrogante, sexsüchtige, übergewichtige Ekel lässt keinen kalt, sondern löst höchst ambivalente Gefühle aus. Im ersten der Krimis um Bergman wird nach Angaben von Granzin unter anderem auch dessen familiärer Background mit den möglichen Ursachen seiner Besessenheit beleuchtet. Das Fazit der Rezensentin: intelligente, dezent ironische Krimiunterhaltung.
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