Michael Farris Smith

Desperation Road

Roman
Cover: Desperation Road
Ars vivendi Verlag, Cadolzburg 2018
ISBN 9783869139722
Gebunden, 350 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

Aus dem Amerikanischen von Jürgen Bürger. Mississippi-Delta: Elf lange Jahre saß Russell Gaines im Gefängnis, weil er betrunken Auto fuhr und dabei einen Jugendlichen tötete. Doch am Morgen seiner Entlassung muss er feststellen, dass nicht jeder der Meinung ist, er hätte schon für seine Schuld bezahlt. Am selben Tag stapfen eine Frau namens Maben und ihre kleine Tochter Annalee die Interstate entlang, verzweifelt, erschöpft, und bezahlen mit ihren letzten paar Dollar ein Zimmer für die Nacht - eine Nacht, die damit enden wird, dass Maben mit einer Pistole in der Hand durch die Dunkelheit irrt und ein Deputy tot auf der Straße liegt. Im Morgengrauen kreuzen sich die Wege von Russell und Maben, und der Ex-Sträfling muss sich entscheiden, wessen Leben er retten wird: sein eigenes oder das der Frau und ihrer Tochter ...

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 04.03.2019

Fritz Göttler erkennt die Inspiration durch William Faulkner in Michael Farris Smiths Roman über Menschen in den USA, die dauernd unterwegs sind, auf der Hut vor Vertretern von Recht und Ordnung, perspektivlos, getrieben von der Vergangenheit, laut Göttler ein Thema großer amerikanischer Romane seit jeher. Zufälle und Unfälle führen die Figuren zusammen, deren Erzählungen um sich selber kreisen, erklärt Göttler. Ein "existenzieller Minimalismus", dem der Rezensent offenbar etwas abgewinnen kann.
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