Michael Diefenbacher, Rudolf Endres (Hg.)

Stadtlexikon Nürnberg

2. verbesserte Auflage
W. Tümmels Verlag, Nürnberg 2000
ISBN 9783921590690
Gebunden, 1250 Seiten, 65,45 EUR

Klappentext

5610 Stichworte, 1400 zum Teil farbige Abbildungen, 192 ganzseitige Bildtafeln, 33 Essays. Das Stadtlexikon Nürnberg bietet anhand von 5610 Stichwörtern eine breite Dokumentation zur Geschichte und zur Gegenwart der Stadt Nürnberg in den Bereichen Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Verkehr, Recht und Kultur von A bis Z. Dabei werden alle Epochen von der Frühgeschichte über das Mittelalter und die Neuzeit bis heute berücksichtigt. Kurz und prägnant gefasste Sachartikel und Biographien, von 135 Fachautorinnen und -autoren verfasst, reflektieren alle Bereiche der Stadtgeschichte und informieren über die Einbindung Nürnbergs in die fränkische Landesgeschichte sowie die deutsche und europäische Geschichte. Literatur- und Quellenhinweise am Ende eines jeden Artikels geben dem Leser die Möglichkeit zur weiteren Vertiefung einzelner Themen. Neben den im Text eingestreuten Abbildungen verfügt das Stadtlexikon Nürnberg über 184 ganzseitige Schwarz-Weiß-Bildtafeln, die das Bild der Nürnberger Altstadt vor ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg zeigen.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 02.12.2000

Rolf-Bernhard Essig bespricht zwei Bücher über die Stadt Nürnberg, die er beide für sehr empfehlenswert hält:
Das von Martin Schieber u.a. verfasste Buch "Nürnberg. Eine illustrierte Geschichte der Stadt" (Beck) durch seine Beschränkung auf Wesentliches, wobei das sozialhistorische Moment dieser schon im Mittelalter wichtigen Stadt genügend berücksichtigt scheint, so imponiert ihm das von Diefenbacher/Endres herausgegebene "Stadtlexikon Nürnberg" (W. Tümmels Verlag) in seiner Vielfalt, nein Opulenz: 3 kg sei es schwer, behauptet Essig, verzeichnet 135 Autoren und verfügt über 1000 Seiten, noch mehr Abbildungen und über 5000 Stichwörter! Essig findet diesen Band, der vom Fußballclub, über Kinoszene bis zu Firmengeschichten versucht, alle wesentlichen Aspekte der Stadt zu erfassen, vortrefflich und mit Liebe gestaltet: allein die Schwarzweiß-Aufnahmen des noch unzerstörten Nürnberg aus den 30er Jahren lohnten die Anschaffung, schreibt Essig. Doch auch die Bildauswahl des Buches von Schieber, das sich ja immerhin eine "illustrierte Geschichte" der Stadt nennt, findet ausdrücklich lobende Erwähnung.
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