Ellen schreibt einen Artikel über Rainer Maria Rilke. Sie kennt seinen Namen, aber nicht sein Werk. Dann geschieht das Unmögliche: Sie trifft Rilke persönlich. Eine Liebesgeschichte entspinnt sich - zwischen zwei Zeiten, zwei Weltbildern. Poetisch und eindringlich eröffnet Melanie Garanin eine neue, heutige Sicht auf den berühmten Dichter. Für alle, die Rilke lieben oder ihn neu entdecken möchten.
Ralph Trommler bespricht Graphic Novels, die von bekannten Autoren handeln. Melanie Garanin zeigt ihm, wie der Einstieg zum Werk Rainer Maria Rilkes auch zeichnerisch gelingen kann. Sie entwirft eine Journalistin, Ellen, die etwas lustlos nach Worpswede reist und mit der Rilke-Gesellschaft ins Gespräch kommt, schildert Trommler. Wie sie dann Rilke selbst begegnet, kann er in "freundlichen Aquarellfarben" und selbstironisch-karikierendem Stil entdecken. Unterhaltsam, originell und ein lockerer und ansprechender Einstieg zur Beschäftigung mit Rilke, befindet der Kritiker abschließend.
Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Szczepan Twardoch: Sehnsucht Aus dem Polnischen von Olaf Kühl. Erwin Piontek, Bergmann im Ruhestand, geht seinen Lebenstraum - eine Weltumseglung - bescheiden an: im Boot auf einem Stausee. Doch während…