Irgendwann am St. Nimmerleinstag, die Menschheit hat schon lange aufgehört zu existieren, stößt Big Daddy Computer, Vater aller Dinge, bei einer Innenrevision in einem seiner entlegeneren Gefilde auf die Datei HIRNTREIBEN.EEG, öffnet sie, liest sie ? und beschließt, darüber den Verstand zu verlieren. Das ist die absolut letzte kontrollierte Handlung, zu der er fähig ist.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 28.08.2001
In einer kurzen Rezension weiß der Rezensent mit dem Kürzel "klauck" nur Gutes über diesen "kybernetischen Roman" zu berichten. Er lobt den ungeheuren Unterhaltungswert des Buchs, das Fantastische, die Ironie, den Einfallsreichtum und das Leichthändige des Autors, der auch Wittgenstein, Luhmann und Orwell einmal blinzeln lasse. Kurz: Ein Wurf, eine "wunderbare Liebeserklärung an die Qual und an die Kunst des Zweifelns", oder auch: "ein kurioser Science-Fiction-Western um die Rätsel sozialer, biologischer, technischer Steuerungen".
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