Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.01.2002
Obwohl Rezensent Robert Jütte durchaus findet, dass der katholische Theologe und Arzt Matthias Beck die Debatte um Gentechnik und Embryonenforschung um neue Perspektive bereichern kann, steht er dem, was sich als Kernanliegen des Autors herauskristallisiert, skeptisch gegenüber. In Becks Überlegungen steckt ihm einfach zuviel religiöser Fundamentalismus und eine zu offensichtliche Zwangsläufigkeit der Argumentationslinien, "eine axiomatische Grundhaltung, die man auch bei anderen katholischen Theologen antrifft". Jütte vermisst dabei eine "methodische Herangehensweise" und die Abstraktion des eigenen Standpunktes. Trotzdem findet er die "Fundamentalkritik", die dieses Buch bietet, interessant, nicht zuletzt, weil Beck den Versuch unternimmt, "der Philosophie und vor allem der Theologie" in dieser Debatte "verstärkt Gehör zu verschaffen".
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…