Mit Illustrationen von Hildegard Müller. Mascha Kalékos Kindergedichte in einem Band.
Da ist der Fuchs, der behauptet, ein Vegetarier zu sein, Kater Schnurrdiburr, der gerne Mozart hört und auch ein Maus-Kotelett nicht verschmäht, oder Frau Wegerich aus Sachsen, die ihren Peter Beder ruft. Tiergedichte, Gedichte zum Träumen, zum Essen und Trinken, als Begleiter durchs Jahr, über Freunde und Familie, Spiel- und Spaßreime, sie alle sind hier versammelt in einem großen Hausbuch zum ersten Entdecken und Wiederentdecken. Mascha Kalékos Kindergedichte machen glücklich. Und wer nicht einschlafen kann, der liest vom Mann im Mond - der hängt bunte Träume / die seine Mondfrau spinnt aus Licht / allnächtlich in die Abendbäume / mit einem Lächeln im Gesicht.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.11.2016
Nico Bleutge hatte viel Spaß mit diesen Kindergedichten Mascha Kalékos. Im Exil sind sie entstanden, in Amerika, aber Kaléko berlinert immer noch, was das Zeug hält. Ist ja auch praktisch, da reimt sich Kobra auf Welterobra! Bleutge ist ganz hingerissen, vor allem die Tiergedichte haben es ihm angetan, die ulkig, aber nie sentimental sind. Da kann die Schildkröte ein Lied von singen: "Ihr Dasein wäre recht beschaulich, / Wär sie nicht so leicht verdaulich!" Die Illustrationen von Hildegard Müller passen fabelhaft, so Bleutge. Kurz: Unbedingt eine Leseempfehlung.
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