Nach der erfolgreichen Neuausgabe des Debütromans der lange vergessenen Wiener Autorin "Die Vergiftung" im Dezember 2014 ist der Das vergessene Buch Verlag stolz, nun auch das Hauptwerk der Autorin einem größeren Lesepublikum endlich wieder zugänglich machen zu können. Als Herausgeber firmiert wieder der Wiener Germanist Johann Sonnleitner. Er hat ein umfassendes Nachwort beigesteuert.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 08.12.2015
Franz Haas sieht in Maria Lazar eine begnadete Stimmenimitatorin. Ihren 1932 in einem österreichischen Städtchen spielenden Roman schätzt er wegen der satirisch angelegten Faschismuskritik, der verlässliche Recherche und einem Figurenreigen, der das gesamte Kleinbürgertum abbildet und vielstimmig wiedergibt. Auktoriale Rede, Figurenrede und innere Monologe machen dem Rezensenten Freude und lehren ihn zugleich das Gruseln, weil sie das Heraufziehen des Faschismus in der Provinz so trefflich vermitteln, wie er meint.
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