Aus dem Französischen von Oliver Grasmück und Enrico Heinemann. Mit einem Text von Ted Callahan. Mit 180 Farbfotos und 1 farbigen Übersichtskarte. Auf einer Höhe von über 4000 Metern über dem Meer, umgeben von den höchsten Gipfeln unserer Erde, abgeschlossen im afghanischen Wakhan-Korridor zwischen Pakistan, China und Tadschikistan lebt ein von der Zivilisation vergessenes Volk. Kirgisischen Ursprungs, lebt es im Pamirgebirge in Kälte, Armut und absoluter Isolation. Bei einer Reise entlang der Seidenstraße entdeckten Matthieu und Mareile Paley diese Menschen. Begeistert von ihrer naturverbundenen Einfachheit unternahmen die beiden über zehn Jahre lang immer wieder Reisen zu ihnen. Vor der gewaltigen Berglandschaft entstanden Fotografien von unbeschreiblicher Würde und Schönheit, von Menschen, die ihrer Heimat treu verbunden sind, trotz der extrem harten Bedingungen, unter denen sie existieren müssen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 04.12.2012
Monika Maier-Albang spürt die Nähe der Autoren zu ihrem Reiseziel und den Menschen, die dort leben. Das macht den Fototagebuch-Band von Matthieu und Mareile Paley über Pamir zu einem Erlebnis für sie, wenn sie sich auch mehr Struktur im Text gewünscht hätte. Die Gastbeiträge eines Anthropologen helfen ihr, das Volk der Kirgisen zu verstehen, das sie auf den für sie niemals voyeuristisch wirkenden Fotografien abgebildet findet. Ein betrachtenswerter Band, findet die Rezensentin.
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