Aus dem Amerikanischen von Laudan & Szelinski. Marcie Rendons tief in den Siebzigern angesiedelter, herbstlich stimmungsvoller Country Noir folgt einem ganz eigenen Erzählrhythmus. Cash ist eine traumhafte Hardboiled-Protagonistin: cool, wortkarg, tough und absolut instinktsicher. Das Porträt der ländlichen USA aus Sicht einer einzelgängerischen jungen Indianerin ist historisch und so poetisch wie illusionslos.
Im Perlentaucher:
Fährte einer toten Seele
Cash macht sich auf den Weg zum Reservat. Sie, die eigentlich Renee Blackbear heißt, spürt nicht den Tätern hinterher, sie folgt durch die Weiten der Prärie der Fährte einer toten Seele. Sie kann ihren Körper verlassen und Bäume singen lassen. Zum Glück gelten die unpoetischen Regeln des alten Detective Clubs nicht mehr, nach denen keine magischen Kräfte zur Lösung eines Falles eingesetzt werden dürfen. Thekla Dannenberg in Mord und Ratschlag
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Maxim Biller: Schwarze Samstage Eigentlich dachte Ari, der Ich-Erzähler von Maxim Billers neuem Roman, Ende der siebziger Jahre sei das Schlimmste vorbei gewesen: Nach ihrer Flucht aus der kommunistischen… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester…