Marc Walter

Legendäre Reisen in Frankreich

Cover: Legendäre Reisen in Frankreich
Frederking und Thaler Verlag, München 2003
ISBN 9783894056223
Gebunden, 320 Seiten, 50,00 EUR

Klappentext

Frankreich ist nach wie vor weltweit eines der beliebtesten Reiseziele. Doch was für eine exquisite Unternehmung es gewesen sein muss, mit dem legendären Train Bleu an die Cote d'Azur zu reisen, das kann man heute, wo der TGV in 3 Stunden von Paris nach Marseille rast, nur noch erahnen. Dieses Buch macht es einem leichter. In Hunderten von historischen und aktuellen Fotos ersteht eine fast verschwundene Welt: Hotels mit livrierten Dienern, prachtvolle Casinos, leere Strände, holzgetäfelte Eisenbahncoupes und kühne Automobilisten, die Gebirgspässe erklimmen. Das besondere des Buches liegt in der Mischung aus stimmungsvollen und dokumentarischen Fotos, ergänzt durch Faksimiles, garniert mit kostbaren kleinen Feuilletons und literarischen Zitaten. Eine Zeitreise in eine Vergangenheit, die zuweilen verblüffend zeitlos erscheint.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.12.2003

Wunderschön und nur so sprühend von Eloquenz, Charme und Witz findet Rezensent "jei" dieses Buch, das ihm eine "wahre Tour des France" geboten hat. Beim Blättern in den hier abgedruckten Fotos, Tickets, Speisekarten, Ansichtskarten und zerfledderten Stadtplänen entfaltet sich ihm "eine Symphonie des Erinnerns". Bei jedem Umblättern kommt es ihm vor, als "biege man gerade um die nächste Kurve". Keine Himmelsrichtung findet "jei" ausgelassen und auch Vergangenheit und Gegenwart auf das Schönste miteinander verknüpft. Beschenkt fühlt sich der schwelgende Rezensent auch durch die Fülle literarischer Reminiszenzen und kulturhistorischen Einsichten.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 06.10.2003

Mit diesem großen Bildband, lobt Hilmar Klute, ist dem Fotografen Marc Walter nicht nur eine Kulturgeschichte der Frankreichreise, sondern auch "eine Mentalitätengeschichte der frühen Reisekultur" überhaupt gelungen. Walter hat für diesen Band, wie wir erfahren, zusammen mit Alain Rustenholz und Sabine Arqué unter anderem alte Fotos, Faksimiles von Eintrittskarten, Hotelrechnungen, Speisekarten und Fahrpläne gesammelt. Dies alles erzähle die Geschichte der "großen Mobilität" von ihren Anfängen - als man erst einmal den Schrecken vor der Eisenbahn überwunden musste - bis zur Erfindung der "Sommerfrische", die die "touristische Eroberung" ganz Frankreichs mit sich brachte.
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