Aus dem Englischen von Renate Weitbrecht. Der Penis ist seit jeher ein Objekt der Anbetung, Lächerlichkeit, Abscheu, Freude, Bewunderung, des Stolzes und der Frustration. Maggie Paley hat sich mit der obsessiven Welt dieses Körperteils beschäftigt: Vergnügliche und informative Kapitel erzählen von Peniskult, Fellatio, Männern, die berühmt für ihre Penisse waren, dem Penis in der Kunst und Literatur, Kose- und Schimpfnamen etc.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 04.10.2001
Für Ulrich Stock ist dieses Buch über den Penis eine Enttäuschung, denn, so moniert er, für den Preis könne man schon ein "Kompendium" statt eines "Kaleidoskops" erwarten. Und so zählt er im Folgenden all die Fragen auf, die er gerne beantwortet gesehen hätte, die zu seinem Unwillen aber gar nicht erst gestellt worden sind. Dass das Buch zudem "USA-fixiert" sei, gefällt ihm ebenfalls ganz und gar nicht, und die dürre Bemerkung über Franz Kafka ("acht Zentimeter"), die eine der wenigen Äußerungen über Europäer darstellt, findet er dann doch etwas dürftig. Immerhin hat er auch Erheiterndes entdeckt, wie zum Beispiel den Vergleich, den die Autorin zwischen einer Erektion und der Zeitraffer-Aufnahme einer Zucchinipflanze anstellt.
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