Die umfassende Präsenz der Medien im 20. Jahrhundert hat die Populäre Kultur zu einem alltäglichen und fast universellen Phänomen gemacht. Kaum jemand kann sich den massenmedialen Unterhaltungsangeboten entziehen, die Freizeitvergnügen aber auch Anleitung zum Lebensstil anbieten. In diesem Handbuch wird Populäre Kultur als interdisziplinäres Forschungsfeld und als eigenständige Wissenschaftsdisziplin begründet. Es informiert in rund 120 Artikeln über alle Sparten der Populären Kultur wie Literatur, Film, Fernsehen, Musik und Neue Medien.
Den Herausgeber dieses "Handbuchs populärer Kultur" sieht Dirk Knipphals geschickt auf neuen Pfaden wandeln: zwischen Frankfurter Schule und den Cultural Studies vermittelnd versuche Hans-Otto Hügel, Professor für Populäre Kultur in Hildesheim, die vielfältige "produktive Kraft" der Gegenüberstellung von Hoch- und populärer Kultur zu ergründen. Das eher als "Ziegelstein" daherkommende "Handbuch" biete, so der Rezensent weiter, mit "informativen Lexikonartikeln" zu Grundbegriffen, mit etwas umfassenderen Essays zu Konzepten und mit den zahlreichen Literaturhinweisen eine "funktionierende Arbeitsgrundlage".
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