Ihre Freunde haben sich von ihr losgesagt und die Anzeige, die sie gegen ihren Vater wegen häuslicher Gewalt gestellt hat, droht im Sande zu verlaufen - nach einem missglückten Selbstmordversuch steht die junge Privatdetektivin Lila Ziegler vor dem Nichts. Sie landet in einer psychosomatischen Klinik. Allerdings fragt sie sich schnell, wer eine Therapie nötiger hat: Der gremlinartige Klinikleiter und der leicht zu verunsichernde Stationsarzt wirken nicht weniger gestört als die Patienten. Während Lila weiter darüber nachdenkt, wie sie sich final verabschieden kann, wird eine Psychologin tot aufgefunden.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 19.09.2017
Sylvia Staude staunt über die "unheimliche Morddichte" im Leben von Lucie Flebbes erst 20-jähriger Ermittlerin Lila Ziegler, die schon zum neunten Mal Flebbes Erzählerin ist. Diesmal ermittelt Lila Ziegler im Mord an einer Psychiaterin, zufällig in der Klinik, in welcher sie sich nach einem Selbstmordversuch befindet. Der Mord sei so "durchsichtig wie ein Bergbach", hält Staude fest, trotzdem mag sie die schlagfertige und gleichzeitig verletzliche Lila Ziegler.
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