Es ist soweit: für die Schafe von Glennkill beginnt ein neues, wollsträubendes Abenteuer. Gemeinsam mit ihrer Schäferin Rebecca haben sie die irische Heimat verlassen und ihre ersehnte Europareise angetreten! In Frankreich beziehen sie Winterquartier im Schatten eines entlegenen Schlosses, und eigentlich könnte es dort recht gemütlich sein - wären da nicht die Ziegen auf der Nachbarweide, die mysteriöse Warnung eines fremden Schafes und das allgemeine Unbehagen vor dem Schnee. Ein Mensch im Wolfspelz! - wispern Ziegen und Menschen. Ein Werwolf! Ein Loup Garou! Oder doch nur ein Hirngespinst?
Beglückt hat Katharina Granzin diesen zweiten Schafskrimi gelesen, in dem, jawohl, Schafe in einem Kriminalfall ermitteln. Denn die Geschichte über einen Werwolf, der ein Reh zerfetzte, versichert die Kritikerin uns, hat Charme, Witz und sogar eine beträchtliche Spannung. Auch hat sie sich mit einigem Vergnügen in die Perspektive der Schafe eingefühlt und von ihnen gelernt, was wirklich wichtig im Leben ist. Nämlich Süßgras, Gänseblümchen und Kraftfutter.
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