Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 28.01.2002
In seiner juristischen Dissertation geht Lars Oliver Michaelis der Frage nach, ob die in der Bundesrepublik übliche Überwachungspraxis von Parteien mit der durch das Grundgesetz garantierten Freiheit vereinbar ist. Ein durchaus brisantes Thema, solide behandelt, so der Tenor von Horst Meiers Rezension. Allerdings ärgert sich der Rezensent über die etwas umständliche Art und Weise, wie es Michaelis aufbereitet. Wenn der Autor - was "sicher nützlich" ist - zum Beispiel das juristische Halbdunkel aufhellt, in dem der Verfassungsschutz agiert, und dessen Methoden darstellt, kommt beim Rezensenten Ungeduld auf: "allgemein gehalten und mit Details überfrachtet" lautet die Kritik. Und überhaupt: Juristendeutsch und Wiederholungen sorgen "stellenweise für eine mühsame Lektüre". Die Kritik des Rezensenten beschränkt sich allerdings auf die formale Seite von Michaelis Arbeit, die inhaltlich ansonsten "überzeugend" ist und mit einigen "sehr guten Reformvorschlägen" aufwartet.
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